Als Heilpraktiker kenne ich die schweren Erschöpfungszustände unter Begriffen wie „chronisches Müdigkeitssyndrom“ (CFS) oder Fatigue. Ich erlebe die jahrelangen Leiden von Patienten, die an unerklärlicher Schwäche leiden, die niemand ihnen glaubt. Wer über Monate oder auch mal über Jahre so schwach ist, dass er kaum das Bett verlassen kann, stößt in seinem Umfeld oder bei seinen Ärzten selten auf Verständnis. Wobei natürlich auch bei deutlich milderen Symptomatiken oft schon kein Verständnis von außen kommt.

Doch in neuerer Zeit erkennen Mediziner anhand der Long Covid-Erkrankung, dass die Fatigue ein ernst zu nehmendes Syndrom ist. Sie ist im Übrigen auch ein Phänomen, das bei Krebspatienten nach einer Chemotherapie auftritt. Wir haben es hier also mit einer Folgeerscheinung von schweren Infektionserkrankungen oder einer Krebsbehandlung zu tun. Ohne therapeutische Unterstützung ist der erkrankte Organismus nicht mehr in der Lage, sich zu erholen. 

Fatigue-Betroffene fühlen sich selbst nach geringfügigen Anstrengungen über die Maßen erschöpft. Als erfahrener Heilpraktiker kann ich Ihnen berichten, es gibt durchaus erfolgreiche Behandlungsstrategien. Die dann trotzdem individualisiert und auf den einzelnen Patienten zugeschnitten werden müssen.

 

Was ist Fatigue?

Jeder Mensch kennt Momente, in denen er sich stark erschöpft fühlt. Die Erschöpfung kann sich körperlich, seelisch oder geistig breit machen. Sie beruht auf Dauerstress, körperlichen Anstrengungen oder anhaltenden Belastungen anderer Art. Wer seine Grenzen geachtet hat, erholt sich schneller als jene, die ständig über ihre Grenzen gegangen sind. Es ist einfach wieder deutlich weiter und langwieriger bis der Nullpunkt nach oben wieder durchschritten wird.

Jeder Mensch kennt Momente, in denen er sich stark erschöpft fühlt. Die Erschöpfung kann sich körperlich, seelisch oder geistig breit machen. Sie beruht auf Dauerstress, körperlichen Anstrengungen oder anhaltenden Belastungen anderer Art. Wer seine Grenzen geachtet hat, erholt sich schneller als jene, die ständig über ihre Grenzen gegangen sind. Es ist einfach wieder deutlich weiter und langwieriger bis der Nullpunkt nach oben wieder durchschritten wird.

Wir haben es auch nach einer überstandenen Corona-Infektion immer häufiger mit entsprechenden Langzeitfolgen zu tun. Dadurch wurde der medizinische Blick auf das Fatigue Syndrom geschärft. Es handelt sich tatsächlich um eine außergewöhnlich schwere Folgeerscheinung, die zahlreiche Ursachen haben kann. Mit Hypochondrie oder gewöhnlicher Erschöpfung haben wir es hier nicht zu tun. Vielmehr ist der Organismus derart strapaziert, dass er keine Energieressourcen mehr aufbringen kann.

Diagnostisch zu differenzieren ist die Fatigue vom Chronischen Erschöpfungssyndrom. Während Fatigue-Symptome als Folgeerscheinung einer schweren Erkrankung oder einer Krebstherapie auftritt, gilt das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) bisher als eine eigenständige Erkrankung. Eine Ursache kann oft nicht festgestellt werden. Zudem ist das „Chronic Fatigue Syndrome“ nicht nur durch eine extreme Erschöpfbarkeit gekennzeichnet, sondern durch weitere Symptome.

Fachleute vermuten, dass es sich um eine Multisystemerkrankung handelt. Bei dieser kommt es offensichtlich zu einer Dysregulation des Immunsystems, des Nervensystems sowie des Hormonsystems und des Energiestoffwechsels. Viele Naturheilkundler halten es aber für möglich, dass es in der Vergangenheit der Betroffenen einen Infekt gab, der den Organismus nachhaltig geschwächt haben könnte. Eine nicht erkannte Borreliose oder Pfeiffer`sches Drüsenfieber wären beispielsweise als Verursacher eines chronischen Müdigkeitssyndroms denkbar. Hier besteht also noch Forschungsbedarf.

 

Was sind mögliche Ursachen einer Fatigue?

Eine schwere Erschöpfung als Folge einer Erkrankung kommt häufiger vor, als vielen Menschen bewusst ist. Neben einer Corona-Infektion oder einem Pfeiffer‘schen Drüsenfieber können auch

  • schwere und chronische Herz- oder Lungenerkrankungen
  • Rheumaerkrankungen
  • multiple Sklerose (Nervenstrangschädigungen)
  • Vaskulitis (Gefäßentzündunden)
  • AIDS (tiefgreifende Immunsystemstörung)
  • Muskeldystrophie (Muskelschwund)
  • Sarkoidose (entzündliche Gewebs- oder Organerkrankung)
  • Lupus erythematodes (entzündliche Gewebs- oder Organerkrankung)
  • Morbus Bechterew (Wirbelsäulenerkrankung)
  • pulmonale Hypertonie (lungenbedingter Bluthochdruck)
  • oder ein Schlaganfall

zu einer starken und anhaltenden Erschöpfungssymptomatik führen. Außerdem sind die „Cancer-Fatigue“ infolge einer Krebsbehandlung und die „Seafarer-Fatigue“ als Folge extrem belastenden Bordlebens bekannt. Bei beiden ist nachweislich kein Infekt am Geschehen beteiligt gewesen.

Woran erkenne ich ein Fatigue Syndrom?

Das chronische Müdigkeitssyndrom kann an starker und – angesichts erlebter Belastungen – unerklärlicher Erschöpfung erkannt werden. Das Gefühl extremer Erschöpfung bessert sich über Monate nicht.

Weder ausreichend Schlaf, noch andere Maßnahmen zeigen irgendeine Wirkung. Die Regenerationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen sind auf allen Gebieten gemindert. Nicht nur der Körper ist extrem erschöpft. Auch geistig und seelisch fühlen sich die Fatigue-Betroffenen ausgelaugt und energielos. Bei anhaltender Symptomatik droht eine zeitweise oder dauerhafte Arbeitsunfähigkeit mit anschließender Berentung.

Zu den körperlichen Beschwerden eines Fatigue Syndroms gehören bleierne Müdigkeit, abhanden gekommene Leistungsfähigkeit, ein anhaltendes Gefühl der Schwäche und Kraftlosigkeit, schwere Glieder, starke Beschwerden auch nach leichten Belastungen sowie Schlafstörungen. Die seelischen Symptome gelten als Folge dieses Leistungseinbruchs. Oft fühlen sich die Betroffenen antriebslos und niedergedrückt. Sie sind angespannt, deprimiert und leicht reizbar. Manche entwickeln Ängste.

Viele Betroffene ziehen sich vom sozialen Umfeld zurück. Sie verlieren das Interesse an allem, was ihren früher wichtig war. Auf der geistigen Ebene machen sich leichte Ablenkbarkeit, Konzentrationsmangel, Wortfindungsstörungen oder Vergesslichkeit bemerkbar. Die Merkfähigkeit ist herabgesetzt, die Aufmerksamkeitsspanne kurz.

 

Welche Beschwerdebilder sind ähnlich?

Dem Fatigue Syndrom ähnlich sind Beschwerdebilder wie Depression und Burn-out. In der Differentialdiagnose müssen eine Schilddrüsen-Unterfunktion, Borreliose, Hepatitis oder Multiple Sklerose als mögliche Verursacher ausgeschlossen werden. Auch Autoimmunerkrankungen, Tumor-Bildungen, anhaltende Schlafstörungen durch eine Schlafapnoe, erheblicher Vitalstoffmangel und Dauerstress können zu schweren Erschöpfungszuständen führen. 

Von einer CFS bzw. einem „Chronic Fatigue Syndrome“ würden die behandelnden Ärzte erst ausgehen, wenn die Erschöpfungssymptomatik mehr als ein halbes Jahr besteht. Zuvor müssen alle anderen Möglichkeiten und Ursachen diagnostisch ausgeschlossen worden sein.

 

Therapeutisches Praxiskonzept zum Fatigue-Syndrom?

Ausgehend von der Anamnese, die die Symptomatiken und persönlichen Leiden des betroffenen beinhaltet, wird auch biographisch belichtet um das individuelle Wesen des Betroffenen zu ergründen. Dies sind wichtige Aspekte der geistigen und gefühlsmäßigen Individualität des Betroffenen die auch erfasst werden. Die persönlichen Problemlösungsstrategien, die man aufgrund der Biographie in sich trägt, aber auch einfach Schicksalsschläge und Lebensereignisse die einen Menschen geprägt haben.

Auf der körperlichen Ebene von der mitochondrialen und intrazellulären Struktur aber auch der Erfassung der gewebsmäßigen extrazellulären Bereichen, sowie die Konstitution einzelner Organe und die Regulationsfähigkeit des gesamten Organismus

All dies gehört für mich zu einer ganzheitlichen Behandlung dazu. Die Therapie betrifft – ebenso wie die Fatigue-Symptome – Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Aufgrund der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema und meinen breiten Erfahrungen in der Praxis, habe ich hierzu ein eigens entwickeltes Praxiskonzept erarbeitet, die auf 4 Schwerpunkten basiert

  • Vitalisationstherapie (energetisierter Sauerstoff)
  • Photonenakupunktur (Akupunktur aus der TCM Traditionellen chinesischen Medizin kombiniert mit der Photonentherapie
  • Spagyrik mit alchymischer Psychotherapie (Psychotherapie die begleitet wird in der Prozessarbeit mit spagyrischen Essenzen
  • Vitalstofftherapie (abgestimmt auf die Gewebs, also extrazellulären und intrazellulären Zustände)

Eine langfristige und auf den Patienten abgestimmte Vitalstofftherapie hat sich auch bei CFS-Betroffenen bewährt. Erfahrungsgemäß sind Vitalstoff-Mängel oder Dysbalancen feststellbar. Die Nährstoff-Depots sind teilweise leergefegt. Der erschöpfte Organismus erhält seine Regenerationsfähigkeit nur dann zurück, wenn er optimale Nährstoff-Bedingungen vorfindet. Die individuelle Vitalstofftherapie wird bedarfsgerecht gestaltet und dem jeweiligen Zustand des Patienten angepasst.

Ergänzend können die Vitalisationstherapie, die Photonenakupunktur, die Spagyrik und die alchymische Psychotherapie zur Behandlung herangezogen werden. Dahinter verbergen sich keine hochgeheimen Machenschaften, sondern sehr effektive Therapie-Konzepte. Die Vitalisationstherapie kann alle Maßnahmen umfassen, die dem Wiedererlangen der verlorenen Vitalität dienen.

Die Photonenakupunktur ist auch als Biophotonen-Akupunktur bekannt. Es handelt sich dabei um eine nadelfreie Akupunkturmethode. Bestimmte Meridianpunkte werden über spezielle Pflaster behandelt, um die Regenerationsfähigkeit der Zellen oder des Immunsystems zu verbessern.

Die Spagyrik nutzt das energetische Potenzial spagyrischer Essenzen. In meiner Praxis verwende ich ausschließlich spagyrische Essenzen von Phylak Sachsen Spagyrik. Ich schätze diese Essenzen wegen ihres breiten Anwendungsfeldes. Sie sind in der Lage, einen aus der Balance geratenen Organismus nachhaltig zu unterstützen. Die Spagyrik erlaubt zudem, variabel auf den individuellen Zustand des geschwächten Organismus einzugehen.


Die alchymische Psychotherapie ist eine Sonderform psychotherapeutischer Hilfestellungen. Die Seele und der Geist des Patienten sollen angesprochen werden, das Ihre zu tun, um dem Zustand der chronischen Müdigkeit nach und nach zu beheben. Das komplexe Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele ist in Gänze noch nicht entschlüsselt. Klar ist aber, dass die seelische Konstitution erheblichen Einfluss auf Heilungsprozesse haben kann.

Was kann ich selbst bei starker Erschöpfungs-Symptomatik tun?

Wichtig ist, die eigenen Grenzen zu akzeptieren. Wenn die Belastbarkeit durch ein chronisches Müdigkeitssyndrom nach einem Infekt extrem eingeschränkt ist, benötigt der geschwächte Organismus jede Unterstützung. Ohne Geduld und Akzeptanz dessen, was ist, wird die Heilung unnötig erschwert. 

In meiner Praxis finden Betroffene nicht nur Gehör, sondern auch fachkundige Unterstützung. Sie wollen Begleitung für ihre persönliche Situation. Dann rufen sie jetzt an! Ich begleite sie gerne auf ihrem ganz persönlichen Weg.