Jeder kennt sie – diese schmerzhaften, verhärteten Stellen in der Muskulatur, die beim Drücken besonders wehtun und manchmal Schmerzen in ganz andere Körperbereiche ausstrahlen. In der Fachsprache heißen sie Triggerpunkte – auf Deutsch: Auslösepunkte.
Ein Triggerpunkt entsteht, wenn einzelne Muskelfasern dauerhaft in einem Zustand der Anspannung verbleiben – sich also nicht mehr vollständig entspannen können. Das kann durch Überbelastung, Fehlhaltungen, Verletzungen, Kälte oder chronischen Stress entstehen. Das Tückische: Triggerpunkte im Nacken können Kopfschmerzen auslösen. Triggerpunkte in der Hüfte können Knieschmerzen verursachen. Der Schmerz sitzt selten dort, wo sein Ursprung liegt.
In der Behandlung setzen wir auf manuelle Techniken aus der Faszientherapie und Osteopathie, die den Triggerpunkt gezielt lösen. Rotlichttherapie kann ergänzend die Durchblutung im Muskelgewebe verbessern und die Entspannung unterstützen. Langfristig geht es darum, die Ursache zu finden – warum spannt sich der Muskel immer wieder an?