Osteoporose – oft als „Knochenschwund” bezeichnet – ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen zunehmend brüchig werden. Der Knochen verliert an Substanz und an struktureller Stabilität. Was von außen unsichtbar ist, macht sich irgendwann durch Knochenbrüche bei Stürzen bemerkbar – oder sogar spontan, ohne äußere Einwirkung.
Wie entsteht Osteoporose?
Knochen sind kein starres Material – sie werden ständig auf- und abgebaut. Im gesunden Gleichgewicht halten sich beide Prozesse die Waage. Bei Osteoporose überwiegt der Abbau. Ursachen sind vielfältig: Hormonveränderungen (besonders nach den Wechseljahren bei Frauen), Calcium- und Vitamin-D-Mangel, Bewegungsmangel, langjährige Einnahme von Kortison, Rauchen und auch chronischer Stress. Denn Kortisol – das Stresshormon – hemmt den Knochenaufbau und fördert den Abbau.
Typische Anzeichen und Risiken
Osteoporose macht lange keine Schmerzen und bleibt deshalb oft unentdeckt. Erste Hinweise können sein: eine zunehmende Körpergröße-Abnahme, ein Rundrücken, Rückenschmerzen durch Wirbelkörperfrakturen oder ein unverhältnismäßig schwerer Bruch bei einem harmlosen Sturz. Typische Bruchstellen sind Wirbelkörper, Oberschenkelhals und Handgelenk.
Naturheilkundliche Begleitung
Osteoporose ist ein klassisches Beispiel dafür, dass ein Symptom viele Wurzeln hat. In meiner Naturheilpraxis in Dorfen schaue ich auf den gesamten Stoffwechsel: Wie ist die Vitamin-D-Versorgung? Wie steht es um den Hormonstatus? Gibt es Entzündungsprozesse, die den Knochenabbau antreiben? Ist der Darm in der Lage, Calcium und andere Mineralstoffe aufzunehmen? Mit gezielter Labordiagnostik, Ernährungsberatung, Bewegungsempfehlungen und Spagyrik lässt sich die Knochengesundheit naturheilkundlich unterstützen – ergänzend zur ärztlichen Behandlung.