Osteoporose – oft Knochenschwund genannt – ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen brüchig werden. Der Knochen verliert an Substanz und Stabilität. Das macht sich oft erst durch Knochenbrüche bei Stürzen bemerkbar – manchmal sogar spontan.
Wie entsteht Osteoporose?
Knochen werden ständig auf- und abgebaut. Bei Osteoporose überwiegt der Abbau. Ursachen sind Hormonveränderungen (besonders nach den Wechseljahren), Calcium- und Vitamin-D-Mangel, Bewegungsmangel, langjähriges Kortison, Rauchen und chronischer Stress. Denn Kortisol hemmt den Knochenaufbau.
Typische Anzeichen
Osteoporose macht lange keine Schmerzen und bleibt oft unentdeckt. Hinweise sind abnehmende Körpergröße, ein Rundrücken, Rückenschmerzen durch Wirbelfrakturen oder ein schwerer Bruch bei harmlosem Sturz. Typische Bruchstellen: Wirbelkörper, Oberschenkelhals, Handgelenk.
Naturheilkundliche Begleitung
Osteoporose hat viele Wurzeln. Ich schaue auf den gesamten Stoffwechsel: Vitamin-D-Versorgung, Hormonstatus, Entzündungsprozesse, Calcium-Aufnahme im Darm. Mit Labordiagnostik, Ernährungsberatung, Bewegungsempfehlungen und Spagyrik lässt sich die Knochengesundheit ergänzend unterstützen.