Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Eiweiß im menschlichen Körper – es macht etwa ein Drittel unserer gesamten Proteinmasse aus. Es ist das wichtigste Strukturprotein: Kollagen gibt Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel und Faszien ihre Festigkeit und Elastizität. Man könnte es das „Gerüst” nennen, auf dem der Körper aufgebaut ist.
Ab dem 25. Lebensjahr produziert der Körper langsam weniger Kollagen – das merken wir an Fältchen in der Haut, nachlassender Gelenkstabilität, längeren Erholungszeiten nach Belastung und einer insgesamt weniger belastbaren Körperstruktur. Entzündungen, Rauchen, zu viel Zucker und UV-Strahlung beschleunigen diesen Abbau.
Die gute Nachricht: Kollagenproduktion lässt sich unterstützen – durch Vitamin C (essentiell für die Kollagensynthese), ausreichend Protein in der Ernährung, Bewegung (die die Kollagenfasern in Faszien und Sehnen stimuliert) und pflanzliche Heilmittel aus der Spagyrik, die Bindegewebe und Gelenke nähren. In Kombination mit Faszientherapie und Osteopathie lässt sich die Qualität des Bindegewebes spürbar verbessern.