Hashimoto-Thyreoiditis

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse – die häufigste Schilddrüsenerkrankung in Deutschland. Das eigene Immunsystem greift Schilddrüsengewebe an und zerstört es langsam. Die Folge ist eine schleichende Schilddrüsenunterfunktion.

Wie entsteht Hashimoto?

Die genauen Ursachen sind nicht vollständig erforscht. Genetische Veranlagung spielt eine Rolle, aber auch chronischer Stress, ein gestörter Darm, Nährstoffmängel und Umweltbelastungen können die Erkrankung begünstigen. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Typische Beschwerden

Hashimoto entwickelt sich oft über Jahre. Typische Zeichen sind anhaltende Müdigkeit, Gewichtszunahme ohne veränderte Ernährung, Kältegefühl, depressive Verstimmungen, Haarausfall und trockene Haut. Viele Patienten fühlen sich falsch, ohne dass Ärzte zunächst etwas finden.

Ganzheitliche Begleitung

In der Schulmedizin wird Hashimoto meist mit Schilddrüsenhormonen behandelt. Ich ergänze diesen Ansatz durch die Suche nach den auslösenden Faktoren: Darmzustand, Nährstoffmängel, Stressbelastung. Mit Spagyrik, Ernährungsberatung und Unterstützung des Immunsystems lässt sich die Lebensqualität oft deutlich verbessern.