Fibromyalgie – das Wort kommt vom lateinischen „fibra” (Faser), dem griechischen „myo” (Muskel) und „algia” (Schmerz). Es beschreibt ein chronisches Schmerzsyndrom, bei dem Betroffene über Monate oder Jahre unter weit verbreiteten Schmerzen im ganzen Körper leiden – in Muskeln, Sehnen und Gelenken, ohne dass Entzündungen oder Gewebeschäden die Ursache sind.
Begleitet werden die Schmerzen oft von tiefer Erschöpfung, Schlafproblemen, Konzentrationsstörungen (dem sogenannten „Fibro-Fog”) und einem allgemeinen Gefühl, nicht wirklich gesund zu sein. Fibromyalgie ist keine eingebildete Erkrankung – sie ist real, belastend und wird von der modernen Medizin zunehmend als Erkrankung des Nervensystems und des Schmerzgedächtnisses verstanden.
In der Naturheilkunde behandeln wir Fibromyalgie ganzheitlich: Sanfte Körpertherapien wie Faszientherapie und Osteopathie können das Nervensystem beruhigen. Spagyrische Mittel unterstützen das vegetative Nervensystem. Und die Gesprächstherapie hilft dabei, den oft engen Zusammenhang zwischen emotionaler Belastung und körperlichem Schmerz zu verstehen.