Entsäuerung bezeichnet in der Naturheilkunde Maßnahmen zur Reduktion einer latenten Gewebsübersäuerung (latente Azidose). Sie zielt darauf ab, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu normalisieren und die Ausleitung von Säuren zu fördern.
Maßnahmen zur Entsäuerung:
- Ernährungsumstellung: Mehr basenbildende Lebensmittel (Gemüse, Obst, Kräuter), weniger säurebildende (Zucker, Weißmehl, Fleisch, Alkohol)
- Ausreichend trinken: Mineralstoffreiches Wasser fördert die Säureausleitung über die Nieren
- Basenbäder: Aufnahme basischer Mineralien über die Haut, Ausleitung von Säuren
- Basenpulver/Mineralstoffpräparate: Als ergänzende Maßnahme
- Ausleitungskuren: Gezielte Unterstützung der Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Darm)
Bedeutung bei Arthrose: Eine latente Übersäuerung kann dazu führen, dass der Körper Mineralien aus dem Gelenkknorpel und den Knochen zieht, um den Blut-pH-Wert zu puffern. Entsäuerung schützt damit indirekt die Gelenke.