Diabetes mellitus – im Volksmund „Zuckerkrankheit” – ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Der Grund: Entweder produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin, oder die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend darauf. Insulin ist das Hormon, das Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust. Fehlt diese Funktion, staut sich der Zucker im Blut.
Die verschiedenen Formen
Beim Typ-1-Diabetes zerstört das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse – eine Autoimmunerkrankung, die meist schon im Kindes- oder Jugendalter beginnt. Typ-2-Diabetes ist die weitaus häufigere Form und entwickelt sich oft schleichend über Jahre. Auslöser sind meist Übergewicht, Bewegungsmangel, Dauerstress und eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung.
Warum Diabetes mehr ist als ein Blutzuckerproblem
In meiner Praxis sehe ich Diabetes immer im größeren Zusammenhang. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt Blutgefäße, Nerven, Nieren, Augen und das Herz-Kreislauf-System. Gleichzeitig fördert er stille Entzündungen im ganzen Körper und schwächt die Selbstheilungskräfte. Oft stecken dahinter tiefere Ungleichgewichte in Lebensweise, Stressverarbeitung und Nährstoffversorgung.
Naturheilkundliche Begleitung
Als Heilpraktiker behandle ich Diabetes mellitus nicht als alleinige Instanz – das ist Aufgabe des Arztes. Aber ich begleite Menschen, die an Diabetes erkrankt sind oder ein erhöhtes Risiko tragen, naturheilkundlich: durch Ernährungsberatung, Analyse des Stoffwechsels im Labor, Unterstützung der Bauchspeicheldrüse und Darmgesundheit sowie gezielte Spagyrik.