COPD steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease, auf Deutsch chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Eine fortschreitende Erkrankung der Atemwege, bei der die Lunge dauerhaft geschädigt ist und der Luftfluss behindert wird. COPD ist nicht heilbar, aber ihr Verlauf lässt sich beeinflussen.
Wie entsteht COPD?
Meist ist langjähriges Rauchen die Hauptursache. Tabakrauch schädigt die Schleimhäute der Bronchien, löst chronische Entzündungen aus und zerstört Lungengewebe. Auch Feinstaub, chemische Dämpfe und häufige Atemwegsinfekte tragen bei. COPD entwickelt sich über viele Jahre und wird oft spät erkannt.
Typische Beschwerden
Leitsymptom ist Atemnot – zunächst bei Belastung, später in Ruhe. Dazu chronischer Husten mit Auswurf, Pfeifen beim Atmen und sinkende Belastbarkeit. Viele Betroffene leiden auch unter Erschöpfung und Depressionen.
Naturheilkundliche Begleitung
COPD erfordert ärztliche Betreuung. Ergänzend kann Naturheilkunde den Verlauf unterstützen: Stärkung des Immunsystems, Reduktion von Entzündungen durch Ernährung und Spagyrik, Verbesserung der Atemfunktion und Stressbewältigung. Auch die seelische Ebene spielt bei chronischen Lungenerkrankungen eine große Rolle.