Biopsychosoziales Schmerzmodell

Das biopsychosoziale Schmerzmodell ist das heute in der modernen Schmerzmedizin anerkannte Erklärungsmodell für chronische Schmerzen. Es geht davon aus, dass Schmerz nicht nur durch biologische (körperliche) Faktoren entsteht, sondern immer auch durch psychologische und soziale Faktoren beeinflusst wird.

Die drei Dimensionen:

  • Biologisch: Gewebeschaden, Entzündung, Nervensensibilisierung
  • Psychologisch: Angst, Depression, Katastrophisieren, Schmerzgedächtnis, Stressbewältigung
  • Sozial: Soziale Unterstützung, Arbeitssituation, Lebenszufriedenheit, kulturelle Faktoren

Bedeutung für die Arthrose-Behandlung: Das biopsychosoziale Modell erklärt, warum zwei Patienten mit identischem Röntgenbefund völlig unterschiedliche Schmerzen haben können — und warum eine rein körperliche Behandlung oft nicht ausreicht. Heilpraktiker Roland Strähuber integriert alle drei Dimensionen in seine Behandlung.