Zähneknirschen ( Bruxismus )

Beim Zähneknirschen handelt es sich um eine funktionelle Störung. Die Zähne werden hier, meist unbewusst, so stark aufeinander gepresst, dass schnell mal ein Pressdruck von 100 kg entstehen kann.

Der Betroffene leidet meist nachts unter diesen Symptomen. Neben den zahnmedizinischen Ursachen wie Unebenheiten auf den Zähnen und Ungereimtheiten beim Biss, gibt es noch andere Bereiche die sich auf das Zähneknirschen auswirken können.

Die Verarbeitung von Erlebtem, traumatischen Ereignissen oder Schicksalsschlägen, kann ebenfalls grund für einen Bruxismus, wie er in der Fachsprache genannt wird, sein.

Ebenso häufig ist jedoch eine Fehlstellung im Kiefergelenk und/oder der Halswirbelsäule mit ein Grund für diese Erscheinung. Die Kiefermuskulatur als stärkste Muskulatur im Körper kann hier erheblichen Einfluss auf den restlichen Bewegungsapparat ausüben. In vielen Fällen ist jedoch nicht eine einzelne Sache oder Ursache zu suchen sondern durch Vielerlei Probleme verursacht. Multifaktorielle Beschwerden sind dann natürlich auch auf verschiedenen Ebenen zu lösen.

Beschwerden durch das Zähneknirschen können von Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Schwindel bis hin zu Sehstörungen und Tinnitus sein. In leichten Fällen kommt es zu Verspannungen am Rücken.

Dem manuellen Abrieb entgegenzuwirken und die Zähne zu schützen, gibt es eine Aufbisschiene in der Zahnmedizin.

Darüber hinaus ist eine Therapie eines speziell qualifizierten Therapeuten zum Lösen der Fehlhaltungen und Spannungen oft hilfreich. Der Therapeut kann die verspannte Kau- und Nackenmuskulatur und vor allem die entsprechenden Faszien sanft lösen. Durch Traktionstechniken kann der Druck vom Kiefergelenk genommen werden. Die Techniken werden dann natürlich auch im gesamten Gisicht-, Hals-, Kopf-, Nacken-, und Oberkörperbereich angewendet um Verspannungen zu lösen.

 

Hiermit kann ich ihnen dabei in der Praxis helfen